Auch im zweiten Lockdown sozial aktiv

Auch im zweiten Lockdown sozial aktiv

Schon im ersten Lockdown bewiesen die Handballer*innen der Handballspielgemeinschaft (HSG) Osnabrück, dass ein Kontaktsportverbot und die allgemeinen Beschränkungen, mit deren Hilfe das Corona-Virus zurückgedrängt werden soll, keineswegs bedeuten, sich nicht sportlich betätigen zu können. Ganz im Gegenteil bot die Situation die Möglichkeit, das Angenehme – den Sport – mit dem Nützlichen – gesellschaftlichem Engagement – zu verbinden. Was sportlicher Ehrgeiz in Verbindung mit sozialen Projekten bewirken kann, bewiesen die HSG-Sportler*innen im Frühjahr unter anderem beim Nähen von Masken, ihren Touren für die Buchhandlung Wenner und die Osnabrücker Tafel oder ihrem Spendenlauf für den Zoo Osnabrück.

Spielbetrieb für den Rest des Jahres ausgesetzt

Spielbetrieb für den Rest des Jahres ausgesetzt

Spätestens seit der vergangenen Mittwoch ist klar: Im November wird kein Handballspiel, ja nicht einmal ein Training stattfinden können. Der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) ging bereits zuvor einen Schritt weiter und erklärte den Spielbetrieb im Jahr 2020 für beendet. In diesem Jahr wird man also im Amateur-Bereich unterhalb der Profiligen auf unseren Sport verzichten müssen – bekanntermaßen jedoch zu einem wichtigeren Zweck. Die Corona-Pandemie lässt keine Alternative zu, als den Sport ein weiteres Mal zurecht in den Hintergrund treten zu lassen.