Nach einem etwas holprigen Start in die neue Saison, bei dem wir gegen die Damenmannschaft des TuS Bramsche Lehrgeld zahlen durften, da wir insbesondere die Rückraumspielern mit der Nummer 7 nicht in den Griff bekamen und uns mit einem deutlichen 13:28 geschlagen geben mussten, lief es in den kommenden Spielen deutlich besser.

Schon im Spiel darauf gegen TSV Wallenhorst II  konnten wir mit einer soliden Abwehrleistung und Nerven aus Drahtseilen glänzen, sodass die ersten zwei Punkte der Saison für uns verbucht werden konnten. Dass es sich bei dem Spiel um eine so genannte „enge Kiste“ handelte, kann man nicht nur am Ergebnis (18:16), sondern auch am Spielverlauf sehen. Lediglich kurz vor und nach der Pause  gelang es uns, auf bis zu fünf Tore davonzuziehen, sodass wir in der letzten Viertelstunde sehr konzentriert, letztlich aber erfolgreich, unseren zwei Tore-Abstand verteidigen mussten.

Zu späterer Stunde traten wir dann während des wöchentlichen Spielbetriebes zu unserem ersten und bislang einzigen Auswärtssieg an, wo wir uns mit einem deutlichen 5:29 gegen Bad Laer einen ordentlichen Puffer für unsere Punktedifferenz erarbeiten konnten. Die folgenden beiden Spiele, zum einen gegen HSG Grönegau-Melle II (16:13) sowie das Stadtderby gegen die Damen der HSG Gretesch II (15:13) können ein weiteres Mal unter dem Stichwort „enge Kiste“ verbucht werden.

Das Spiel gegen Melle war von überdurchschnittlich vielen gegen uns gepfiffenen Siebenmetern (11 an der Zahl) und einer damit verbundenen tollen Torhüterinnenleistung (8 Siebenmeter gehalten!) geprägt.

Gute  Nerven brauchten beim Spiel gegen Gretesch zunächst nur die  Zuschauer, konnten wir uns aufgrund mangelnder Torchancenverwertung und zahlreicher Ballverluste vorne nicht durchsetzen, bezeichnend dafür auch der Spielstand in der 12. Minute: 3:3.  Möglicherweise leicht symptomatisch gelang uns dann ab der 16. Minute deutlich mehr, sodass wir unseren Vorsprung nach der Halbzeitpause noch auf ein 9:5 ausweiten konnten, um es dann doch noch einmal spannend zu machen. Auch Gretesch bündelte nun seine Kräfte, kam innerhalb von 12 Minuten noch einmal auf zwei Tore heran, konnte aber nicht genug Energie und Willen aufbringen, um uns unseren Vorsprung noch zu nehmen, sodass wir am Ende des Spieltages den 5. Tabellenplatz verteidigen/ auf den 4. Tabellenplatz aufrücken konnten.

Vanessa

Positive Herbstbilanz der 4. Damen: Tabellenvierter nach fünf Saisonspielen

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