– Ein nahezu perfektes Jahr –

Letztes Heimspiel 2017 gegen HSG Nordhorn II – HSG will Heimmacht bleiben

Wenn es nach Osnabrücks Coach Timm Dietrich geht, dann sollte seine Mannschaft am kommenden Freitagabend das vollenden, was sie im Januar begonnen hat. Damals nämlich startete sie mit einem 33:20-Erfolg gegen die HG Jever/Schortens, eine Serie von nunmehr elf ungeschlagenen Heimspielen, in denen lediglich einmal überhaupt ein einzelner Punkt abgegeben werden musste. Gelingt es den Hasestädtern auch am Freitag gegen die Zweitliga-Reserve der HSG Nordhorn-Lingen zu punkten, so wären sie über ein Jahr vor heimischer Kulisse in Plfichtspielen ungeschlagen.

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Ein sehr erstrebenswertes Ziel also, das die Dietrich-Sieben dicht vor Augen hat. Dennoch handelt es sich bei diesem wohl nur um einen Nebeneffekt, denn hauptsächlich dürfte es den Osnabrückern vor dem abschließenden Heimspiel des Kalenderjahres darum gehen, mit einem Heimerfolg den unmittelbaren Kontakt zur Tabellenspitze zu halten. Nach der knappen 29:27-Niederlage im Spitzenspiel bei der Eickener Spvg. ist für dieses Unterfangen ein doppelter Punktgewinn unerlässlich. Eine einfache Aufgabe dürfte es gegen den Verbandsliga-Absteiger indes nicht werden. Nachdem der Saisonstart bei den Grafschaftern mit fünf Pleiten in Serie und 0:10 Punkten mächtig in die Hose ging, hat sich die Mannschaft um ihren Toptorschützen Levin Zare zuletzt in die Saison gekämpft, konnte aus den letzten vier Begegnungen sechs Punkte holen und sich auf Platz acht vorarbeiten. Die Formkurve zeigt beim kommenden Gegner der HSG Osnabrück somit ganz klar nach oben. Doch auch die Osnabrücker zeigten sich zuletzt trotz der Niederlage in Eicken keineswegs in schlechter Verfassung und konnten das spielfreie Wochenende nutzen, um kleinere Blessuren auszukurieren. So steht Trainer Timm Dietrich wie schon zuletzt erneut ein breiter und qualitativ ausgeglichener Kader zur Verfügung. Optimistisch ist man auf Osnabrücker Seite auf den ersten Blick erstaunlicherweise auch aufgrund des letzten Spiels: „In Eicken haben wir zwar verloren, aber grundsätzlich wieder kein schlechtes Spiel gemacht. Wir haben verloren, weil wir in der Deckung und im Angriff ingesamt ein paar individuelle Fehler zu viel gemacht haben. Das ist insofern gut, da sich daran sehr gut und kurzfristig arbeiten lässt“, zeigt sich Co-Trainer Mathias Wygold zuversichtlich und fügt an, „dass es eine unserer Stärken ist, dass wir bisher in jedem Spiel bereit waren bis zum Schluss für den Sieg zu kämpfen. Die Moral der Mannschaft ist sehr gut.“ Die Grundtugenden für einen Erfolg im letzten Heimspiel des Jahres sind also vorhanden. Nun liegt es ganz offenbar an der Mannschaft, diese zu den eigenen Gunsten auszuspielen.

Anwurf ist am Freitagabend um 20:30 Uhr in der OSC-Halle. Bereits ab 19:30 Uhr bietet die HSG frische Waffeln und Glühwein zur Einstimmung auf das Spiel in der Halle an. Einen Blick ins aktuelle Heimspielheft lässt sich durch einen Klick auf das Cover werfen.

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