– Erster Herbstcup wird zum Erfolg auf ganzer Linie! –

Ein sehr hohes sportliches Niveau, tolle Ergebnisse der heimischen HSG-Mädels und eine hervorragende Organisation – all dies bot der 1. HSG OS-Herbstcup am vergangenen Samstag. Bereits um 09:00 Uhr starteten die Spiele in der OSC-Halle und der Ballsporthalle Hellern, sodass der Wecker auch für die Gäste aus Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Hessen früh klingelte. Ein sehr hohes sportliches Niveau, tolle Ergebnisse der heimischen HSG-Mädels und eine hervorragende Organisation – all dies bot der 1. HSG OS-Herbstcup am vergangenen Samstag. Bereits um 09:00 Uhr starteten die Spiele in der OSC-Halle und der Ballsporthalle Hellern, sodass der Wecker auch für die Gäste aus Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Hessen früh klingelte.

In insgesamt vier Vorrundengruppen wurden die Teilnehmer der Viertelfinals ermittelt. Nachdem zum Auftakt der Gruppe B, in der die HSG-Mädels antraten, die SG Hamburg-Nord 16:11 gegen die HSG Delmenhorst gewonnen hatte, standen die Mädels um Jula Elbel bereits im ersten Gruppenspiel unter Zugzwang. Trotzdem war von Nervosität nichts zu spüren, sodass den jungen Delmenhorsterinnen beim 18:9 Auftaktsieg deutlich die Grenzen aufgezeigt wurden. Damit war der Viertelfinaleinzug bereits gesichert. Im zweiten und letzten Gruppenspiel sollte nun aber unbedingt ein Sieg her, um als Gruppensieger im Viertelfinalspiel gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner antreten zu können.Entsprechend engagiert ging man von Beginn an gegen die Gäste aus dem Norden Hamburgs zu Werke und konnte anfangs immer ein Tor vorlegen. Da man im weiteren Verlauf jedoch zu wenig Durchschlagskraft gegen die gut verteidigenden Hamburger entwickelte, geriet man beim 8:11 scheinbar vorentscheidend ins Hintertreffen. In dieser Phase war es letztlich immer wieder Samira Jödemann, die die Gastgeber mit ihren sehenswerten Aktionen im Spiel hielt. Da jedoch die Abwehr ein ums andere Mal zu schläfrig agierte, lag man auch zwei Minuten vor Schluss beim 12:15 noch hinten. Doch das an diesem Tage große Kämpferherz der HSG, sowie die größer werdende Nervosität der Gäste aus der Elbestadt sorgten dafür, dass Merle Hegenscheidt kurz vor dem Abpfiff den umjubelten 15:15 Ausgleich erzielen konnte. Nun musste also das 7m-Werfen die Entscheidung bringen: Nachdem Merle Hegenscheidt, die erste Schützin der HSG, an der starken Torfrau der Gäste scheiterte, war es Torhüterin Julika Grundmann die ihre Farben mit einem gehaltenen Strafwurf zurück ins Spiel brachte. Als Laura Korthoff den vierten 7m traf und die Hamburger ihrerseits scheiterten war der Gruppensieg im wahrsten Sinne des Wortes errungen.

Gespannt schaute man auf die Ergebnisse der Parallelgruppe, in der die HSG Badenstedt ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und durch zwei souveräne Siege den 1. Platz vor dem SV Höltinghausen belegte, der damit auch der nächste Gegner der HSG-Mädels sein sollte. Anders als das Saisonspiel gegen die Mädels aus dem Oldenburger Münsterland verlief die Viertelfinalpaarung sehr einseitig. Schnell konnte man sich auf 7:2 absetzen und konnte beim souveränen 14:7 Erfolg, der auch den Einzug in das Halbfinale bedeutete, sogar munter durchwechseln.

Nach dem Hallenwechsel und einem reichhaltigen Mittagessen stand schließlich das Hablfinale gegen die bis dato souverän auftretenden Gäste aus dem Taunus, die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchsstadt, an, die in der Vorrunde jedes Spiel mit mindestens 8 Toren Unterschied gewannen und auch im Viertelfinale gegen die SG Neuenhaus/Uelsen ihre Favoritenstellung untermauerten.

Trotz der klaren Rollenverteilung gehörten die ersten Minuten des Spiels den HSG-Mädels, die sich in der Abwehr griffig und im Angriff kaltschnäuzig präsentierten und so gegen den Favoriten 8:4 in Führung gehen konnten. Da die Hessen nach einer Auszeit jedoch ihrerseits besser in das Spiel fanden und gleichzeitig die Kräfte der Gastgeber schwanden, musste man sich letztlich den technisch und athletisch überlegenen Gästen, trotz einer eigenen guten Leistung, mit 12:9 geschlagen geben. Da im zweiten Halbfinale der Buxtehuder SV gegen den Rivalen aus dem Hamburger Handballverband, die SG Hamburg-Nord, gewann kam es zum einen zum mit Spannung erwarteten Finale zwischen den beiden Topfavoriten, zum anderen zur Neuauflage des bis dato einzigen Spiels, das im 7m-Werfen entschieden werden musste.

Bei eben dieser Neuauflage kam es letztlich zum einer Neuerung der Ereignisse aus dem Gruppenspiel: So konnten die Osnabrücker Mädels zuerst vorlegen, gerieten aber nach und nach ins Hintertreffen, sodass man beim 10:12 eine gute Minute vor Schluss wie der sichere Verlierer aussah. Doch nach dem eigenen Anschlusstreffer und einem Ballverlust der Hamburger Mädels war es schließlich Anna-Lena Blume, die den Ball wenige Sekunden vor der Sirene irgendwie an der Hamburger Torfrau vorbeibrachte und den Gastgeber mit dem 12:12 wieder einmal in das 7m-Werfen rettete. Nachdem die HSG durch Treffer von Merle Hegenscheidt, Jolina Thormann und Samira Jödemann jeweils vorgelegt hatte, scheiterte die letzte Schützin der SG Hamburg-Nord letztlich am Gebälk des Osnabrücker Tores, sodass die Mädels des Trainer-Trios Aßmann/Dietrich/Scheidemann letztlich einen nicht für möglich gehaltenen 3. Platz bei der Premiere des 1. HSG OS-Herbstcups bejubeln durften.

Den Turniersieg holte sich in einem einseitigen Finale letztlich die Mannschaft der wJSG Bad Soden/Schw./Niederhöchststadt vor dem im Finale enttäuschenden Buxtehuder SV. Noch während der Siegerehrung kündigte Andrea Guhe-Strothmann, Stellvertretende Vorsitzende der HSG Osnabrück, eine Neuauflage im Herbst 2018 an. Zwar sei, so Organisator Timm Dietrich, noch nicht geklärt, wie der Herbstcup 2018 aussähe, man könne jedoch davon ausgehen, dass 2018 nicht ausschließlich ein Turnier für C-Jugendteams angeboten werde. Ins Auge gefasst habe man wieder das letzte Wochenende der niedersächsischen Ferien, also den 13./14. Oktober 2018 – dann hoffentlich mit einen mindestens genauso guten Resonanz wie bei der Premierenauflage.

Für die HSG Osnabrück waren dabei: Julika Grundmann, Jolina Thormann, Anu Stumpe, Vivienne Ruhnke, Rosa Blißenbach, Samira Jödemann, Jula Elbel, Merle Hegenscheidt, Caro Winter, Laura Korthoff, Malena Gieseking, Anna-Lena Blume, Anna Filp, Leonie Peters.

Endplatzierungen:
1. wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchststadt
2. Buxtehuder SV
3. HSG Osnabrück
4. SG Hamburg-Nord
5. BV Garrel
6. SG Neuenhaus/Uelsen
7. HSG Hannover-Badenstedt
8. SV Höltinghausen
9. HSG Delmenhorst
10. TuS Komet Arsten
11. TV Oyten
12. TSG 07 Burg Gretesch
13. SG Teuto Handball

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1. Osnabrücker-Herbstcup wird zum Erfolg auf ganzer Linie!

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