– Mit neuem Rückenwind nach Wagenfeld –

– Osnabrücks Landesliga-Handballer bestreiten letzten Auswärtsspiel bei designiertem Absteiger –

Vier Punkte aus den letzten beiden Partien, so das nach dem Heimsieg gegen Spitzenreiter Dinklage mit neuem Selbstvertrauen formulierte Ziel der Landesliga-Handballer der HSG Osnabrück. In Anbetracht des Restprogramms eine scheinbar lösbare Aufgabe, geht es am kommenden Samstag zunächst im letzten Auswärtsspiel der Saison zum designierten Absteiger HSG Wagenfeld/Wetschen und eine Woche später daheim gegen den aktuellen Tabellen-Elften von der TSG Hatten-Sandkrug II.

Dabei dürfte jedoch keine der beiden Partien für den an Position fünf der Tabelle notierten, vermeintlichen Favoriten aus Osnabrück zum Selbstläufer werden. Dabei genügt ein Blick auf die vergangenen Resultate, um festzustellen, dass die Hasestädter zwar jüngst den ersatzgeschwächten Ligaprimus durch eine kämpferisch herausragende zweite Halbzeit niederringen konnten, zuvor aber fünf, teils heftige Niederlagen in Serie einstecken mussten. Osnabrücks Trainer Timm Dietrich ist sich daher sicher, „dass wir beide Spiele zwingend mit der selben Einstellung angehen müssen, wie die Partie gegen Dinklage, damit wir uns nicht selbst in die Bredouille bringen.“

Auch das Hinspiel dürfte kaum ernsthaft als Gradmesser herhalten, trat die Wagenfelder Sieben seinerzeit doch mit immensen Personalsorgen den Weg nach Osnabrück an und unterlag – nachdem bereits im ersten Durchgang auch noch Top-Torschütze Westermann verletzt ausschied – schlussendlich deutlich mit 38:22. Während die Osnabrücker erwarten, auf einen anderen Gegner, als jenen aus dem Hinspiel zu treffen, kann HSG-Coach Dietrich erneut auf einen breiten Kader zurückgreifen. Wie sich dieser im Detail ausgestalten wird, werden dabei aller Voraussicht nach die Trainingswoche und mögliche Blessuren einzelner Akteure zeigen.

Im Angesicht des sicheren Abstiegs in die Landesklasse erzielte der kommende Osnabrücker Gegner dabei zuletzt noch einmal drei äußerst achtbare Resultate, holte gar drei Punkte aus drei Spielen. Zu einem Remis in Wilhelmshaven gesellte sich dabei ein doppelter Punktgewinn bei der TSG Hatten-Sandkrug II. Auch ist davon auszugehen, das die Mannschaft der HSG Wagenfeld/Wetschen in ihrem letzten Auftritt der Saison vor heimischer Kulisse noch einmal alles wird in die Waagschale werfen wollen.

„Wir wollen und müssen dieses Spiel genauso konzentriert angehen, wie das letzte und unsere Stärken ausspielen. Dann bin ich sicher, dass wir eine gute Chance haben, das Spiel für uns zu entscheiden“, ordnet Dietrich die Situation ein. Sollten den Osnabrückern noch vier Zähler aus den abschließenden beiden Saisonspielen gelingen, so wäre dies sicher ein versöhnliches Ende der Spielzeit – verbunden mit der Chance, noch einmal einen oder zwei Plätze in der Tabelle zu klettern.

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