– „Mit breiter Brust“ –

Gegner Friesoythe in der Liga angekommen – Osnabrück setzt auf Defensivkraft

Wenn am kommenden Samstag Aufsteiger HSG Altes Amt Friesoythe in der OSC-Halle zu Gast ist, gehen die Landesliga-Handballer der HSG Osnabrück aus ungewohnter Position in die Partie. Denn fiel zu Saisonbeginn eine Standortbestimmung noch schwer und ging es im Anschluss mit den Spielen in Schüttorf, Oldenburg, gegen Bohmte sowie in Bramsche stets gegen etablierte wie ambtionierte Kontrahenten um Punkte, dürften die Hasestädter nach der jüngsten Entwicklung mit zuletzt drei Siegen in Serie und angesichts der aktuellen Tabellensituation gegen den Aufsteiger klar in der Favoritenrolle sein.

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Dass der letztjährige Landesklassen-Zweite jedoch alles andere als Laufkundschaft sein dürfte, bewies er in der laufenden Spielzeit bereits mehrfach. Zwar mit einem Spiel mehr auf dem Konto als so mancher Konkurrent aber ebenso mit sehr soliden 5:7 Punkten aktuell auf Platz sieben der Tabelle gelistet ist. Kurios: Alle bisher erspielten Zähler fügte der Gast aus dem Landkreis Cloppenburg seinem Konto auf des Gegners Platz zu. So stehen aus drei Auswärtsspielen bis dato ein 25:23-Sieg bei Verbandsligaabsteiger HSG Nordhorn II, ein Remis beim TV Georgsmarienhütte sowie der jüngste 21:18-Erfolg beim TvdH Oldenburg II in den Büchern. Die Osnabrücker sind ob der offenkundigen Auswärtsstärke der Gäste also gleich doppelt gewarnt. Letztere sind scheinen nach dem Sieg in Oldenburg vollends in der Liga angekommen zu sein. Besonderes Augenmerk müssen die Osnabrücker dabei auf Friesoythes Top-Torschützen Nils Albers richten, der in sechs Partien bereits satte 51 mal einnetzen konnte.

Steht jedoch die Deckung erneut so kompakt wie zuletzt beim Derbysieg in Bramsche, so dürfte Timm Dietrich und seinem Team auch vor der Offensive des Aufsteigers nicht bange werden. Dietrich unterdessen kann erneut auf einen breiten Kader zurückgreifen und hofft die zuletzt eingekehrte personelle Konstanz weiter nutzen zu können: „Die Situation ist weiterhin gut und wir gehen nach den letzten Erfolgen mit breiter Brust ins Spiel. Wir wollen unbedingt den vierten Sieg in Serie“, gibt sich der HSG-Coach optimistisch. Optimismus, der nach dem Saisonstart mit 10:2 Punkten berechtigt erscheint, zumal die Osnabrücker weiterhin über mit im Durchschnitt nur etwas mehr als 22 Gegentoren über eine der besten Abwehrreihen der Liga verfügen und offensiv im bisherigen Saisonverlauf enorm von der Ausgeglicheheit der Mannschaft profitieren konnten. In Erwartung eines unangenehmen Gegners fällt daher wohl dennoch der Osnabrücker HSG die Favoritenrolle zu – es wird sich zeigen, ob sie ihr gerecht werden kann.

Angeworfen wird am Samstag, den 03. November um 18 Uhr in der OSC-Halle.

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