Der Blick auf das Ergebnis verrät nicht immer alles. Beim Duell gegen TvdH Oldenburg II, wo schon im Vorhinein klar war, dass der Verlierer auf dem Relegationsplatz stehen würde, gibt der Verlauf aber einen sehr guten Überblick.

Nach dem Halbzeitstand von 4:9 verlieren wir am Ende noch 23:20. Für alle, die nicht Mathe studiert haben, das sind 19 Gegentore in der zweiten Hälfte. Immer noch unvorstellbar, wie eine Abwehr die 30 Minuten lang überragend arbeitet und nur 4 Gegentore zulässt ab der 31. Spielminute so zusammenbrechen kann um 19 Gegentore in der zweiten Spielhälfte zu kassieren. Sicherlich spielte Baschtl Siebert eine alles überragende erste Hälfte die maßgeblich dazu beitrug, dass das Spiel so torarm blieb, aber das Problem kann sicher nicht im Abfall der Torhüterleistung gefunden werden. Denn auch in der zweiten Hälfte zeigten Patrick und Baschtl noch starke Leistungen.

Das Problem war mal wieder, dass unser Abwehrzentrum sich von Eins-gegen-Eins Aktionen auseinander tanzen ließ und dazu dann auch noch einige Rückraumtore folgten. Man muss auch anerkennen, dass die Oldenburger eine Leistungssteigerung hinlegten, die aber wohl nur durch unser aller Fehlverhalten zu Stande kam.

Auch der Angriff war zum zweiten Mal hintereinander zu verkrampft. Nur Marvin und Jan schafften es immer wieder, Akzente zu setzten. Aber auch sie, wie eigentlich allen anderen auch, hatten nicht genug Kreativität, um die Oldenburger Abwehr vor reale Probleme zu stellen. Zu wenig Bewegung im Angriffsspiel und sicherlich auch Pech bei einigen Schiedsrichterentscheidungen bei Kreisläuferaktionen unsererseits waren am Ende der Grund, warum wir ohne 7-Meter und mit nur 20 geworfenen Toren die Heimreise antreten mussten.

Die traurige Realität heißt jetzt Relegationsplatz und die nächsten beiden Gegner sind Dinklage und Bissendorf.

1.Herren – Unnötige und vermeidbare Niederlage in Oldenburg

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