– Eine ganz starke Phase reicht zum Sieg –

Es erwartete uns ein richtungsweisendes Spiel gegen den Tabellenzweiten VfL Rastede. Nachdem wir alles andere als gut in die Saison gestartet sind, war es an der Zeit endlich den Handball zu zeigen, mit dem wir letztes Jahr noch um den Aufstieg gespielt haben.

Das Heimspiel gegen Rastede war auch das erste Spiel seit längerem, das wir mit voller Kraft angehen konnten. Ohne Ausreden für den schlechten Saisonstart zu suchen, ist es sicherlich einfacher Spiele zu gewinnen, wenn man mit vollem und gesundem Kader zum Spiel fahren kann. Der breite Kader sollte auch der Schlüssel zum Sieg gegen die nur mit 9 Feldspielern angereisten Rasteder werden. So konnten sich bis Ende des Spiels 11 verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Zum Anfang des Spiels zeigte sich eine ausgeglichene Partie, bis zum 7:9 (25’03) konnte keine Mannschaft mit mehr als einem Tor in Führung gehen, und selbst diese Führung wurde bis zur Halbzeitpause egalisiert. In der Abwehr offenbarten sich einige Abspracheprobleme gegen einen sehr starken Rückraum-Linken und den Kreisläufer, was wiederum zu einfachen Gegentoren führte. Hier hielt „Baschtl“ Siebert und mit einigen Paraden gegen freie Würfe aus der Nahwurfzone im Spiel. Vorne profitierten wir von einem coolen Christian Bolte vom 7-Meter Strich und von einigen Toren unserer Außen. Einige unprovozierte Technische Fehler hielten uns jedoch davon ab in Führung zu gehen.

Mit den Anweisungen des Trainers und einigen personellen Umstellung ging es in die zweite Halbzeit rein. Wir konnten dank des breiten Kaders das Tempo weiter hochhalten und mittels einiger 1gegen1 Aktionen zusammen mit einer guten 5:1 Deckung einen 9:0 Lauf zum 18:11 (38’31) hinlegen. Die Gäste konnten zwar nochmal auf 20:14 (26’05) rankommen, aber trotz 4-2 Minuten Strafen in den letzten 20 Minuten nicht weiter verkürzen. Im Gegenzug konnten wir sogar wieder einen 10 Tore Vorsprung zum Abpfiff herstellen.

Sichtlich erleichtert zeigte sich die Mannschaft und der Trainer nach dem Sieg. Verdient gefeiert wurde danach noch bei unserem Lieblingsgriechen ESTIA. Der Hunger auf mehr Siege konnte aber auch hier nicht gestillt werden. Nächste Woche Samstag geht es zur HSG Nordhorn II, wo es die Truppe um Shooting-Star Levin Zare zu schlagen gilt.

Kader: Jan-Nicolas Pötter (7), Christian Bolte (4/5 7-Meter), Marvin Lötzebeyer, Jan Wendte (beide 3), Sascha Hasenau, Niklas Beyer (beide 2), Mirco Wolter, „Maxi“ Große Wördemann, Roland Deschner, Nico Broenstrup, Steve Gerber (alle 1), Fritz Rothe, Sebastian „Baschtl“ Siebert (TW), Johannes „Frosti“ Frostmann (TW) – Olaf Hünnefeld (Trainer), Mario Finke (Betreuer), Sean Ewert (Physio)

 

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