Durch unseren 25:24 (13:14) Sieg gegen die Zweitvertretung aus Nordhorn und den gleichzeitigen Niederlagen von Rastede und Marienhafe ist die Hoffnung auf den rettenden 11.Platz nun doch wieder am Leben. Sicherlich ist wird es bis dahin nicht einfach, gerade auch weil entweder Marienhafte oder Rastede ihre letzten beiden Spiele verlieren müssen und wir Zug um Zug mindestens noch drei Punkte holen müssen.

Der erste bekannterweise schwierigste Schritt ist uns gegen Nordhorn aber geglückt. In einem recht harten, aber doch nicht unfairen Spiel konnten wir den Tabellensechsten, für dem es bei diesem Spiel um nichts mehr ging schlagen. In der ersten viertel Stunde war den Gästen das auch anzumerken.

So konnten wir mit einem 8:2 (12’10) Lauf in das Spiel starten. In dieser Phase war es uns möglich die Schläfrigkeit der gegnerischen Abwehr ausnutzten und durch einfache Parallelstoßaktionen Tore zu erzielen. Ebenfalls wichtig, dass Nico Broenstrup es schaffte gleich die ersten beiden Würfe reinzusetzten, so dass Nordhorn unsere Rückraumwürfe nicht unterschätzen durfte. Auch unser Gegenstoßspiel wurde durch mehrere Tore gekrönt.
Nach der Auszeit der Gästemannschaft (9’21) wurde das Spiel jedoch auf den Kopf gestellt. In der Abwehr waren die Nordhorner jetzt wacher und wir dafür umso langsamer und unkonzentrierter, und im Angriff zeigte Levin Zare seine individuelle Klasse und erzielte vom 8:2 bis zum 9:7 (19’17) fünf aufeinanderfolgende Tore. Bis zur Halbzeit schaffte Nordhorn sogar noch den Ausgleich.

Die zweite Hälfte entwickelte sich deutlich ausgeglichener. Beide Mannschaften fighteten jetzt Tor für Tor. Entscheidender Mann für uns war in der zweiten Halbzeit Marvin Lötzbeyer, der immer wieder für ein Tor gut war, und, bis er sich eine Platzwunde fünf Minuten vor Schluss zuzog, alles für den Sieg gab.
Vom 17:16 (36’28) konnten wir nochmal einen kleinen Lauf bis zum 22:17 (43‘45) vorzeigen, den die Nordhorner bis zum 24:24 (58’26) kontinuierlich verkürzten. Zum 25:24 (59’08) konnten wir die Führung aber nochmal wiederherstellen, die es jetzt mit allem zu verteidigen galt. Gegen Nordhorn und den besten Torschützen der Liga, Levin Zare, aber gar nicht so einfach! Aber einfach ist diese Saison nicht unser Motto – und so konnte, der in der Schlussphase nochmal aufblühende, Baschtl Siebert auch den letzten Ball parieren. Sieg!

Die Freude und auch Erleichterung die sichergeglaubte Relegation nochmal vorerst abzuwenden war riesig groß. Allerdings wissen wir auch, dass wir uns in den letzten zwei Wochen keine Fehltritte mehr erlauben dürfen, wenn wir die Liga noch in der regulären Saison halten wollen.

Kader: Marvin Lötzbeyer (7 Tore), Maxi „GW“ (6), Jan Wendte (5), Roland Deschner (3), Nico Broenstrup (2), Niclas Beyer, Fritz Rothe (beide 1), Alexander Schilling, Frederic Hinz, Steve Gerber, Johannes Frostmann (TW), Sebastiann „Baschtl“ Siebert (TW) – Timm Dietrich (Trainer), Mirco Wolter (Co-Trainer), Sean Ewert (Physio), Mario Finke (Betreuer)

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Die Hoffnung lebt wieder

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