Das Spiel gegen Eicken stand schon im Vorhinein unter einem schlechten Stern. Nicht nur, dass uns unser Abwehrchef Maxi wegen seines Bänderrisses nicht zur Verfügung stand, zusätzlich gab es krankheitsbedingt noch kurzfristige Absagen. Neun Feldspieler plus ein Torhüter standen dem Trainerteam Mirco und Freddie am Ende zur Verfügung.

Daher vielleicht nur logisch, dass der Halbzeitstand mit 18:20 noch knapp, das Endergebnis von 34:41 jedoch eher traurig war.

Der erste Blick auf‘s Ergebnis verrät schon, dass nicht viel Abwehr gespielt wurde. In der ersten Hälfte konnten wir im Wettschießen jedoch noch mithalten. So wechselte die Führung bis zur 26. Minute ständig hin und her, als wir das letzte Mal für dieses Spiel ausgleichen konnten. Auf beiden Seiten lief viel über Einzelaktionen, während auf der Eickener Seite Patrick Ernst zusammen mit Albert Brack herausstach, konnten wir die Last auf mehrere Schultern verteilen. Das machte uns extrem gefährlich. 18 geworfene Tore können sich schließlich sehen lassen!

Ganz ähnlich wie gegen Dinklage konnten wir nur die ersten Minuten der zweiten Hälfte mithalten. Das 22:24 (35’21) war das letzte Mal, dass wir auf zwei Tore verkürzen konnten. Was wir dann in der Abwehr zeigten, kann man wohl nur als peinlich bezeichnen. Gegen die, wohl angemerkt, starken Rückraumschützen der Eickener fanden wir keine Lösung. Unser System, wenn man es denn so nennen kann, fiel auseinander. Daran müssen wir unbedingt arbeiten, wenn wir in dieser Liga wieder punkten wollen! Dazu kam jetzt, dass wir im Angriff zu egoistisch und ungeduldig spielten. Häufig kamen wir pro Angriff auf maximal 4 Pässe, bevor wir den Abschluss suchten. Gerade schade, da wir, wenn wir den Ball haben laufen lassen, immer noch zu freien Abschlüssen gekommen sind.

Es liegt noch ein großes Stück Arbeit vor uns und dem Trainerteam, denn da muss in den nächsten Wochen einfach mehr kommen!

Kader: Jan Wendte (8 Tore; 4 7-Meter), Hendrik Wiltmann, Marvin Lötzbeyer (beide 6), Steve Gerber, Niklas Beyer (beide 4), Robert Bünker, Fritz Rothe (beide 2), Matthias Grabowsky, Jan-Ruven Brune (beide 1), Maxi Große Wördemann, Sebastian Siebert (TW) – Mirco Wolter (Trainer), Frederic Hinz  (Co-Trainer), Sean Ewert (Physio), Mario Finke (Betreuer)

Desolate Abwehrleistung führt zur dritter Niederlage in Folge

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